Ein Format von Sturmfeder Projects

The Art of Becoming

Strategische Führungskräfteentwicklung durch künstlerische Transformation

Kunst beginnt dort, wo wir die Angst verlieren, einfach anzufangen.

„Kreativität bedeutet einfach, Dinge miteinander zu verbinden.“
Steve Jobs, Wired, 1996

Die Zukunft braucht neue Denkweisen

In einer Business-Welt voller Daten, Informationen und Reize entsteht echter Wettbewerbsvorteil nicht mehr allein durch Wissen, sondern durch die Fähigkeit, Informationen intuitiv, kreativ und emotional intelligent zu verarbeiten. Künstliche Intelligenz kann vieles beschleunigen, originäre Kreativität ersetzt sie nicht. Vor der weißen Wand ist echte menschliche Schöpferkraft gefragt. Dieses eintägige Seminar nutzt die Kunst als haptisches Verhaltenslabor.

Das für Unternehmen und Führungskräfte entwickelte Format verbindet künstlerisches Arbeiten mit Erkenntnissen aus Leadership, Positiver Psychologie, Resilienz und Persönlichkeitsentwicklung. Eine leere Leinwand wird dabei zum Sinnbild einer offenen unternehmerischen oder persönlichen Herausforderung. Der erste Pinselstrich verlangt eine Entscheidung. Ein unerwarteter Farbimpuls durchbricht den ursprünglichen Plan. Schichten werden aufgebaut, verändert oder wieder verworfen. Im künstlerischen Prozess werden damit Situationen sichtbar, die auch Führung prägen: Unsicherheit aushalten, Entscheidungen treffen, Kontrolle abgeben, Fehler integrieren und trotz unvollständiger Informationen handlungsfähig bleiben.

  • Aus dem anfänglichen Zögern entsteht Handlung.
  • Aus einer Störung entsteht eine neue Möglichkeit.
  • Aus Kontrolle kann Intuition werden.
  • Aus dem einzelnen Strich entwickelt sich eine persönliche Handschrift.

Der Tag in vier Modulen

  1. 00

    Einführung & Orientierung

    Ankommen, Einordnung und das wissenschaftliche Fundament in kompakter Form. Die weiße Fläche als Sinnbild der nächsten strategischen Herausforderung.

  2. 01

    Anfangen

    Perfektionismus ablegen & Handlungsfähigkeit aktivieren

    Die Angst vor Fehlentscheidungen, symbolisiert durch die leere weiße Fläche, wird körperlich durchbrochen. Weniger Prokrastination, mehr Initiativkraft.

    Im Seminar

    Die Leinwand am Boden grundieren und die ersten Linien setzen, ohne lange zu planen.

  3. 02

    Störung

    Disruption & Ambiguitätstoleranz

    Unvorhersehbarer Kontrollverlust wird im geschützten Raum der Leinwand erlebbar. Gelassenheit und Handlungsfähigkeit bei Budgetkürzungen, Marktveränderungen oder strategischen Umbrüchen. Der „Fehler“ wird zum wertvollen Impuls.

    Im Seminar

    Ein unerwarteter Impuls durchbricht den Plan. Die Störung wird in das Bild eingebaut statt bekämpft.

  4. 03

    Flow

    Flow & Feedback-Resilienz

    Vertrauen in die eigene Intuition, Frustrationstoleranz in zähen Projektphasen und die Fähigkeit, Kritik am Produkt von Kritik an der Person zu trennen.

    Im Seminar

    Tiefes Arbeiten in Schichten, Impulse von außen annehmen und die eigene Handschrift schärfen.

  5. 04

    Präsenz

    Präsenz & Erinnerungsanker

    In der „Leadership-Vernissage“ wird das eigene Werk zum visuellen Manifest der Führungspersönlichkeit. Das Bild wirkt danach im Büro als dauerhafter Anker für Mut und Gestaltungswillen.

    Im Seminar

    Stiller Rundgang durch die entstandenen Werke, ein kurzer Pitch vor dem eigenen Bild und ein konkreter Schritt für den Arbeitsalltag.

Ein ganzer Seminartag mit Pausen. Termin und Ort vereinbaren wir individuell mit Ihnen; den detaillierten Ablauf stellen wir Ihnen gern persönlich vor.


Was Führungskräfte erleben

  • Selbstwirksamkeit und Entscheidungsfähigkeit
  • Umgang mit Unsicherheit und Veränderung
  • kreative Problemlösung und Perspektivwechsel
  • Resilienz und Ambiguitätstoleranz
  • Wahrnehmung eigener Stärken und Verhaltensmuster
  • Intuition und emotionale Intelligenz
  • Kommunikation, Präsenz und Storytelling
  • eine offenere Fehler- und Innovationskultur

Der künstlerische Prozess wird zum Führungslabor.


Kunst trifft Wissenschaft

  • Grenzen überwinden

    Durch künstlerisches Arbeiten lernen Teilnehmende, intuitiver zu handeln und neue Perspektiven zu entwickeln.

  • Transfer in den Alltag

    Erfahrungen aus dem kreativen Prozess fließen direkt in Leadership, Kommunikation und Entscheidungsverhalten ein.

  • Nachhaltiger Effekt

    Persönliches Wachstum kann positiv auf Teams, Unternehmenskultur und wirtschaftliche Entwicklung wirken.

Kreativität ist kein Talent. Sie ist ein natürlicher Prozess, den jeder aktivieren kann.


Das wissenschaftliche Fundament

Das Seminar baut auf anerkannten Erkenntnissen aus Positiver Psychologie, Motivations- und Führungsforschung auf. Einige Beispiele:

PERMA-ModellMartin Seligman, 2011

Beschreibt fünf Säulen des Wohlbefindens: positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn und Zielerreichung.

Broaden-and-Build-TheorieBarbara Fredrickson, 1998/2001

Positive Emotionen erweitern kurzfristig Denken und Handeln und helfen so, dauerhafte persönliche Ressourcen aufzubauen.

Growth MindsetCarol Dweck, 2006

Wer Fähigkeiten für entwickelbar hält, geht mit Fehlern und Herausforderungen konstruktiver um.

Psychologische SicherheitAmy Edmondson, 1999

Teams lernen besser, wenn Fehler, Fragen und Bedenken ohne Furcht vor Nachteilen angesprochen werden können.

Alle Quellen anzeigen (16)
  • Seligman, M. E. P. (2011). Flourish: A Visionary New Understanding of Happiness and Well-being. New York: Free Press.
  • Fredrickson, B. L. (1998). What good are positive emotions? Review of General Psychology, 2(3), 300–319.
  • Fredrickson, B. L. (2001). The role of positive emotions in positive psychology: The broaden-and-build theory of positive emotions. American Psychologist, 56(3), 218–226.
  • Amabile, T. M. (1996). Creativity in Context. Boulder: Westview Press.
  • Deci, E. L. & Ryan, R. M. (1985). Intrinsic Motivation and Self-Determination in Human Behavior. New York: Plenum.
  • Ryan, R. M. & Deci, E. L. (2000). Self-determination theory and the facilitation of intrinsic motivation, social development, and well-being. American Psychologist, 55(1), 68–78.
  • Dweck, C. S. (2006). Mindset: The New Psychology of Success. New York: Random House.
  • Frenkel-Brunswik, E. (1949). Intolerance of ambiguity as an emotional and perceptual personality variable. Journal of Personality, 18(1), 108–143.
  • Budner, S. (1962). Intolerance of ambiguity as a personality variable. Journal of Personality, 30(1), 29–50.
  • Lazarus, R. S. & Folkman, S. (1984). Stress, Appraisal, and Coping. New York: Springer.
  • Csikszentmihalyi, M. (1975). Beyond Boredom and Anxiety. San Francisco: Jossey-Bass.
  • Csikszentmihalyi, M. (1990). Flow: The Psychology of Optimal Experience. New York: Harper & Row.
  • Edmondson, A. (1999). Psychological safety and learning behavior in work teams. Administrative Science Quarterly, 44(2), 350–383.
  • Bandura, A. (1977). Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. Psychological Review, 84(2), 191–215.
  • Bandura, A. (1997). Self-Efficacy: The Exercise of Control. New York: W. H. Freeman.
  • Avolio, B. J. & Gardner, W. L. (2005). Authentic leadership development: Getting to the root of positive forms of leadership. The Leadership Quarterly, 16(3), 315–338.

Eckdaten

  • 1 Tag
  • individuell buchbar
  • keine Vorkenntnisse nötig
  • Inhouse oder an besonderen Orten

Die Verbindung zweier Welten

  • Stephan Graf Bentzel-Sturmfeder an der Staffelei in seinem Atelier

    Stephan Graf Bentzel-Sturmfeder

    Künstlerische Praxis

    Über 30 Jahre künstlerische Erfahrung, Kunsthistorie und ein tiefes Verständnis für schöpferische Prozesse, die Wahrnehmung erweitern und Instinkte schärfen.

  • Porträt von Antonie Höldrich

    Antonie Höldrich

    Psychologischer Transfer & Konzept

    Systemisches Coaching, Psychologie, Neurowissenschaft und Resilienzforschung. Sie übersetzt kreative Prozesse in unternehmerische Zusammenhänge.


Kommende Termine


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In einem persönlichen Gespräch entwickeln wir mit Ihnen ein individuelles Konzept und erläutern die Schritte des Seminars.